Der Bodensee, auch „Schwäbisches Meer“ genannt, ist mit fast 540 qkm der größte See Deutschlands und nach dem ungarischen Plattensee und dem Genfer See flächenmäßig der drittgrößte in Mitteleuropa. Dank der angrenzenden Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein hat die Boden-seeregion seit einigen Jahren die touristische Marke „Vierländerregion“. Gelegen im Alpenvorland, ist diese Region mit zahlreichen Kulturgütern, mit einer wegen eines fast mediterranen Sommerklimas unvergleichlich herrlich blühenden Landschaft und mit vielen touristischen Destinationen gesegnet.
Der Kurort Radolfzell am Bodensee, Ort der bekannten Mettnauklinik, dient den Europafreunden für eine Woche als Ausgangspunkt für ihre Tagesfahrten und Besichtigungen. Die Universitätsstadt Konstanz, die größte Stadt am Bodensee und berühmt als Stadt der Kirchen, Klöster und des Konzils (1414-1418), ist ebenso ein Ziel wie die am See gelegenen Orte Meersburg und Überlingen und das österreichische Begrenz, Ort der weltbekannten Bregenzer Festspiele. Natürlich stehen Lindau und Mainau auf dem Programm, und mit der „Reichenau“ wird das UNESCO-Weltkulturerbe „Insel Reichenau“ besichtigt. Auf der österreichischen Seite ist neben Bregenz der Bregenzer Wald mit dem fast 1.100 m hohen „Pfänder“ das Ziel einer Tagesreise. Der „Pfänder“ gilt als der schönste Aussichtspunkt in der Bodenseeregion, bietet er doch einen herrlichen Ausblick auf den See und auf 240 Alpengipfel. In der Schweiz gelten die Besuche dem mittelalterlich anmutenden und idyllischen Stein am Rhein, dem Rheinfall von Schaffhausen sowie ganztägig der Finanz- und Bankmetropolen Zürich.
Europa-Union Deutschland e. V.
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Pressemitteilung Nr. 10/2020 vom 10. Juli 2020